Die deutschen Fach- und Führungskräfte verlangen von den Politikern aller EU-Staaten angesichts der Euro-Krise eine beschleunigte europäische Integration.„Der populistische Ruf ‚Zurück zur D-Mark!‘ taugt vielleicht für schnelle Schagzeilen, hat aber keine politische Substanz“, so Ludger Ramme, Geschäftsführer von Forum F3. Auch das Aufspannen eines kreditfinanzierten Milliarden-Rettungsschirmes wird das langfristige Vertrauen der Investoren nicht wiederherstellen. Nötig sind vielmehr konkrete Beschlüsse zur Reduzierung der Defizite der Staaten. Auch Deutschland muss hier liefern. Es bringt überhaupt nichts, nur mit dem Finger auf die zu zeigen, die noch viel tiefer in der Kreide stehen..
Mit den Beschlüssen zur Rettung des Euro haben die politischen Führer Europas entgegen allen Bekundungen (und vertraglichen Garantien) zugelassen, dass sich die Europäische Zentralbank von ihrem Stabilitätskurs entfernt. Ob damit die Büchse der Pandora geöffnet wurde, steht entgegen allen Katastrophenszenarien aber beileibe noch nicht fest. Es muss deshalb jetzt für die Euro-Zone eine bundesstaatliche, parlamentarisch kontrollierte europäische Finanzregierung mit umfassenden Kompetenzen geben. Unumstößliche Geschäftsgrundlage muss dabei sein, nicht nur keine neuen Schulden aufzunehmen, sondern die alten Schulden zu tilgen.
Sehen Sie das anders? Sagen Sie es uns! info(at)forum-f3.de
